1994 terrorisiert ein Serienmörder die kleine Stadt Riverton, der alsbald den Namen „Riverton Ripper“ erhält. Als er auch seine schwangere Frau auf grausame Art tötet und das Messer auch gegen seine kleine Tochter erhebt, stürmt die Polizei ins Haus und schießt mehrfach auf ihn. Davon ausgehend, dass er tot sei, wird er mit dem Ambulanzwagen abtransportiert. Das Auto wird in einen Crash verwickelt und der Mörder, bei seinem Versuch zu fliehen, von Polizisten scheinbar erschossen. Die Leiche des an einer schizophrenen dissoziativen Identitätsstörung leidenden Familienvaters Abel Plenkov bleibt jedoch unauffindbar. In der Nacht seines Verschwindens werden in Riverton sieben Kinder geboren, darunter auch der Sohn Plenkovs. Vor seiner Flucht hatte der Ripper noch geschworen, diese Kinder eins nach dem anderen töten zu wollen. Es heißt, dass der Mann sieben Persönlichkeiten in sich trug, davon soll eine Lust am Morden gehabt haben.
Sechzehn Jahre sind seit dieser Nacht vergangen. Die sieben nun 16-jährigen scheinen eine seltsame Verbindung zum „Riverton Ripper“ zu haben, es scheint, als habe der Killer Besitz von ihnen ergreifen können, um so seine Bluttaten fortführen zu können.
Da ist zum einen der schüchterne Adam ‚Bug‘ Hellerman, der eine ganz besondere Rolle einnimmt und Anzeichen von Schizophrenie aufweist. Er ist der Sohn des berüchtigten Serienmörders, was er jedoch nicht weiß. Er glaubt, dass May Hellerman, seine Tante, wirklich seine Mutter ist. Bug ist eher ängstlich, neigt aber zur Gewalt, sobald man ihn provoziert.
Bugs Freund ist der nerdige Alex Dunkleman, der einen Stiefvater hat, der ihn missbraucht, und in der Schule von einzelnen gemobbt wird. Er reagiert oft überraschend auf verbale und physische Angriffe. So bedankt er sich beispielsweise, wenn jemand ihn schlägt.
Dann gibt es noch Brittany Cunningham, ein sehr hübsches Mädchen, in das Bug heimlich verliebt ist. Sie ist sich ihres Aussehens durchaus bewusst und oft ein kleines Biest. Weiter gehören zu den „Riverton Sieben“, wie sie sich selbst nennen, die religiöse Moralpredigerin Penelope Bryte, die sich ganz Jesus Christus und der Bibel verschrieben hat, der tyrannische Brandon O’Neal, der schon schwere Schuld auf sich geladen hat, der blinde afro-amerikanische Jerome King, den jeder mag, sowie der asiatischstämmige Jay, dessen Heimweg über eine kleine bewaldete Brücke führt, die mit dem Riverton River in Verbindung steht.
Jay wird auf dieser Brücke das erste Opfer des Rippers, der nun lange Dreadlocks trägt. Nach und nach trifft es fast jeden aus der Gruppe, wobei auch weitere Zufallsopfer anfallen, die sich einfach nur am falschen Ort aufhalten. Die Art, wie sie alle sterben, ist schrecklich. Bug wird Schuld zugeschoben, besonders als seine Schwester Fang ihm erzählt, dass May nicht seine Mutter, sondern in Wirklichkeit seine Tante ist, und dass es sich bei seinem Vater um den Ripper handelt und dass auch sie selbst ein Kind des Rippers ist, und als kleines Mädchen den Mord des Vaters an ihrer Mutter miterlebt hat. Der Vater sei auch auf sie mit einem Messer losgegangen, nur dem Eintreffen der Polizei, die auf ihn geschossen haben, habe sie ihr Leben zu verdanken.
Die Polizisten Paterson und Jeanne-Baptiste haben alle Hände voll zu tun, um das Puzzle so zusammenzusetzen, dass es ein vollständiges Bild ergibt. Am Ende sind bis auf Bug, der den Killer erstechen kann, alle Kinder, die in der Nacht vor 16 Jahren zur Welt kamen, tot.
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