
Die hübsche Madison hat bei einer Party einen Unfall und ertrinkt fast in einem See. Nur knapp dem Tod entkommen, hat sie in den Sekunden, in denen sie anscheinend das Totenreich betreten hat, eine böse Kreatur auf sich aufmerksam gemacht, den Drownsman. Madison wird fortan von schrecklichen Visionen geplagt, denn scheinbar hat die grausame Kreatur, die durch Wasser überall hingelangen kann, es nun auf sie abgesehen ...
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The Drownsman klingt nach klassischem Haunted-Horror, bekommt hier aber eine eigene, unangenehm intensive Note: Wasser wird nicht zum Rettungsanker, sondern zur tödlichen Bedrohung. Genau dieser Ansatz macht den Film für Genre-Fans interessant, die sich nach einem frischen, beklemmenden Schocker jenseits der üblichen Spukhaus-Formel sehnen. Die Story setzt auf Angst vor dem Ertrinken, Kontrollverlust und ein ständig präsentes Gefühl von Ausweglosigkeit - ein Setup, das ordentlich unter die Haut gehen kann.
Gerade in Horror-Sammlungen hat der Titel seinen Reiz, weil er sich klar dem modernen Creature- und Psycho-Horror zuordnen lässt, ohne beliebig zu wirken. Das Wendecover ist für Sammler zusätzlich angenehm, vor allem wenn du Wert auf eine schlichte, alternative Präsentation im Regal legst. Auch die klare FSK 18-Kennzeichnung macht sofort deutlich: Hier wird nicht mit sanften Schocks gearbeitet, sondern mit harter, düsterer Spannung.
Wenn du Filme wie It Follows, Dark Water oder allgemein unheilvolle Low-Budget-Horrorstoffe magst, dürfte The Drownsman genau in dein Beuteschema fallen. Ein Titel für alle, die Horror lieber bedrückend als glatt gebügelt sehen.