
Ein im Epizentrum der Oberflächlichkeit (aka Hollywood) agierender Slasher entführt in aller Öffentlichkeit eine Reihe von Reality-TV-Sternchen, was die Medien zu selbstkritischen Fragen herausfordert: Kommen wir ohne diese C-Promis nicht besser zurecht? Können wir nicht ganz auf diese eitlen Sternchen verzichten? Spätestens als eines dieser Pop-Produkte hingerichtet wird, erfahren wir einen Einblick in die Innenwelten repräsentativer Rollen wie die der Schauspielerin (Mischa Barton), des Reality-TV-Stars (Brooke Hogan), des Drogendealers (Dave Bautista) oder gar des Bürgermeisters (Eric Roberts).
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L.A. Slasher klingt schon wie ein Warnsignal - und genau so wirkt dieser Film auch: bissig, überdreht und mit einem klaren Hang zum schmutzigen Horror- und Satire-Kino. Wer auf Geschichten steht, in denen Ruhm, Medienhype und blanker Wahnsinn aufeinandertreffen, dürfte hier genau den richtigen Nervenkitzel finden. Der Film spielt mit dem Exzess von Los Angeles und zieht daraus eine unangenehm passende Mischung aus Splatter-Feeling, Kultcharakter und bitterer Ironie.
Besonders reizvoll ist der Mix aus Genre-Krawall und Promi-Karikatur. Mit Danny Trejo ist zudem ein Name dabei, der sofort für Härte und B-Movie-Attitüde steht - genau die Art von Besetzung, die einem Titel wie L.A. Slasher zusätzlichen Druck verleiht. Das macht den Film für Horror-Fans und Sammler gleichermaßen spannend, vor allem wenn du auf eigenwillige, nicht glattgebügelte Genrekost mit Wiedererkennungswert setzt.
Auch als Blu-ray bleibt der Reiz klar: Hier bekommst du einen Titel, der nicht auf Mainstream setzt, sondern auf provokante Stimmung und schrägen Unterhaltungswert. Für Fans von unkonventionellem Horror mit Kultpotenzial ist L.A. Slasher ein Film, der im Regal sofort neugierig macht.