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Baise-Moi (Fick mich!) ist kein Film für halbe Sachen. Der französische Skandalfilm von Virginie Despentes und Coralie Trinh Thi geht kompromisslos nach vorne und verbindet Rachethriller, Sexploitation und rohe Gewalt zu einem Werk, das bis heute polarisiert. Genau dieser Mix macht den Titel für Fans kontroverser Action- und Exploitation-Filme so reizvoll: schmerzhaft direkt, unbequem und mit einem klaren Hang zum Tabubruch.
Wer auf harte Genrekost steht, bekommt hier einen Film, der keine Rücksicht auf Konventionen nimmt. Baise-Moi ist roh, wütend und provokant - ein Titel, der eher verstört als schmeichelt, aber gerade deshalb Kultstatus erlangt hat. Für Sammler ist besonders spannend, dass es sich um eine Mediabook-Edition handelt, die dem Stoff den passenden Rahmen gibt und den Reiz dieser selten diskutierten Randzone des Kinos unterstreicht.
Unter Sammlern dürfte auch der alternative Titel „Fick mich!“ sofort hängen bleiben. Wer Filme wie Irreversible, I Spit on Your Grave oder andere kompromisslose Grenzgänger schätzt, sollte Baise-Moi auf dem Schirm haben. Ein Stück harsches Kino, das nicht gefallen will - sondern Eindruck hinterlässt.