Tom Cruise lässt das Cockpit also doch nicht los. Paramount hat am 16. April auf der CinemaCon bestätigt, dass „Top Gun 3“ offiziell in Entwicklung ist.
Cruise und Produzent Jerry Bruckheimer sollen für die Fortsetzung wieder zusammenfinden. Der Zeitpunkt ist clever gewählt: Ab dem 13. Mai kehrt das Original zum 40. Jubiläum noch einmal auf die große Leinwand zurück.
Kein Reboot, sondern die direkte Fortsetzung
Von einem Reboot kann dabei eigentlich keine Rede sein. „Top Gun 3“ setzt auf zwei Filme auf, die längst zum Blockbuster-Kanon gehören: Tony Scotts „Top Gun“ von 1986 machte Maverick zur Cruise-Signatur, „Top Gun: Maverick“ führte die Geschichte 2022 unter Regisseur Joseph Kosinski als Legacy-Sequel weiter.
Denn „Maverick“ war kein normaler Spätsequel-Hit, sondern ein Kinoereignis. Der Film spielte weltweit knapp 1,496 Milliarden Dollar ein, wurde für sechs Oscars nominiert und gewann schließlich den Oscar für den Ton.
Wer hinter dem Projekt steckt
Am Drehbuch sitzt wieder Ehren Kruger, der bereits „Top Gun: Maverick“ mitschrieb. Laut Paramount läuft die Arbeit am Skript schon seit über zwei Jahren. Christopher McQuarrie erklärte bereits 2025, die Grundidee für Teil drei stehe bereits. Entscheidend sei nun vor allem, wieder die richtige emotionale Balance zu finden.
Offiziell bestätigt ist dagegen noch kein Regisseur. Sollte Joseph Kosinski zurückkehren, wäre das alles andere als eine Routine-Lösung. Der Regisseur steht nicht nur hinter „Top Gun: Maverick“, sondern auch hinter Filmen wie „TRON: Legacy“, „Oblivion“, „Only the Brave“, „Spiderhead“ und „F1“.
Darum geht’s in „Top Gun 3“
Eine offizielle Inhaltsangabe gibt es noch nicht. Bestätigt ist bislang nur Tom Cruise. Seit Anfang 2024 werden aber auch Miles Teller und Glen Powell als Rückkehrkandidaten gehandelt. Das wäre folgerichtig, denn „Maverick“ hatte die nächste Pilotenriege bereits klar in Stellung gebracht.
Falls Rooster und Hangman tatsächlich zurückkehren, hätte „Top Gun 3“ die perfekte Startrampe für eine Geschichte, in der nicht nur Jets, sondern auch Vermächtnisse kollidieren. McQuarrie betonte zuletzt selbst, dass bei „Top Gun“ nicht die Technik, sondern der emotionale Kern den Unterschied macht.
Wie es jetzt weitergeht
Einen Starttermin gibt es noch nicht, auch die Regiefrage ist offen. Aber die Route ist klar: Paramount bringt das Original zum 40. Geburtstag zurück ins Kino und hält gleichzeitig den Nachbrenner für Teil drei warm. Für Fans von großem, handgemachtem Actionkino ist das eine Ansage mit Wucht.
Die Danger Zone ist wieder offen.