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Wenn du H.P. Lovecraft’s Dagon suchst, bekommst du genau die Art von Horror, die nicht nur mit Blut, sondern vor allem mit beklemmender Atmosphäre arbeitet. Der Film setzt auf das, was Lovecraft so unverwechselbar macht: Verfall, Wahnsinn, uralte Mächte und das Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas lauert, das besser niemals geweckt worden wäre. Das macht Dagon zu einem Titel, der sich vor allem an Genre-Fans richtet, die es unheimlich, schmutzig und schön schräg mögen.
Gerade die Mischung aus Creature-Horror, grotesken Bildern und einer zunehmend alptraumhaften Stimmung verleiht dem Film seinen Reiz. Wer From Beyond, Re-Animator oder andere Verfilmungen im Lovecraft-Kosmos schätzt, dürfte hier schnell auf seine Kosten kommen. Dagon hat diesen besonderen Kultfaktor, bei dem nicht Perfektion zählt, sondern der eigenwillige Sog des Unbehagens.
Für Sammler und Horrorfreunde ist der Titel vor allem deshalb spannend, weil er klar im Lovecraft-Universum verankert ist und sich damit von austauschbaren Genrefilmen abhebt. Dagon ist kein Mainstream-Schocker, sondern ein finsterer Ausflug in den Wahnsinn - genau das macht ihn so reizvoll.