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Darkness setzt genau dort an, wo guter Horror hängen bleibt: in der Angst vor dem Unbekannten. Der Film von Jaume Balagueró spielt mit düsteren Andeutungen, familiären Spannungen und einer Atmosphäre, die sich langsam, aber unerbittlich zuspitzt. Statt auf billige Effekte zu setzen, baut der Thriller-Horror auf schleichende Beklemmung und einen immer stärkeren Sog ins Grauen.
Gerade das macht Darkness - Die Nacht der Finsternis für Genre-Fans interessant. Die Geschichte wirkt wie ein typischer europäischer Horrorstoff mit internationalem Anspruch - finster, ernst und mit einer Stimmung, die eher unter die Haut kriecht als laut zu schocken. Wer Filme mag, die mit Schatten, Schweigen und psychologischer Anspannung arbeiten, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Auch als Horror-Sammlerstück hat der Titel Reiz, denn solche düster inszenierten Genreperlen haben ihren festen Platz neben Werken von Regisseuren wie Alex de la Iglesia oder modernen Haunted-House-Varianten. Darkness ist kein Film für nebenbei, sondern einer, der seine Wirkung aus Atmosphäre und Spannung zieht. Genau deshalb bleibt er im Gedächtnis - und im Regal ebenso.