
Der allmählich in die Jahre kommende Einbruchsspezialist Nick (Robert De Niro) läßt sich aufgrund eines möglichen hohen Gewinns auf ein letztes extrem riskantes Unternehmen ein. Er soll ein massiv goldenes französisches Königszepter aus dem Zollgebäude in Montréal stehlen. Der Plan dazu stammt von seinem jungen Kollegen Jack (Edward Norton), der sich als spastisch gelähmter Hausmeistergehilfe in das Gebäude geschmuggelt hat. Obwohl Nick stets allein arbeitet, nimmt er den Auftrag an, um seinem Hehler Max (Marlon Brando) einen Gefallen zu tun. Doch beide Einbrecher haben einen unterschiedlichen Stil und der Bruch ist hochkompliziert...
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The Score ist genau die Art von Krimi-Thriller, die von ihren Figuren lebt: abgeklärt, clever und mit jeder Menge Spannung im Untergrund. Robert De Niro spielt hier einen Einbrecher, der eigentlich aus dem Geschäft aussteigen will - doch ein letzter Auftrag zieht ihn noch einmal tief hinein in ein Netz aus Täuschung, Loyalität und Risiko. Wenn dann auch noch Edward Norton ins Spiel kommt, entsteht dieses reizvolle Duell aus Erfahrung und Impulsivität, das den Film so packend macht.
Statt nur auf Action zu setzen, baut The Score seine Wirkung über Atmosphäre und Psychologie auf. Das macht den Film besonders interessant für Fans von Caper Movies und raffinierten Gangsterstoffen. Die Spannung entsteht nicht allein beim Einbruch selbst, sondern in den Gesprächen, Blicken und der Frage, wer hier eigentlich wen benutzt. Dazu kommt das starke Ensemble mit Angela Bassett und Marlon Brando, das dem Film zusätzlich Gewicht verleiht.
Wer Filme wie Heat, Ocean’s Eleven oder andere elegante Heist-Thriller schätzt, dürfte hier ebenfalls gut aufgehoben sein. The Score verbindet Starpower mit klassischem Genreflair und bleibt gerade deshalb ein Titel, der sich auch in jeder Krimi-/Thriller-Sammlung gut macht. Ein Film für alle, die Spannung lieber mit Stil als mit Dauerlärm genießen.