
Als Cop und Hobby-Cellist Jack Friar (Samuel L. Jackson) kurz vor der Abreise zum jährlichen Musikseminar steht, lässt er sich dennoch dazu breitschlagen, die Tochter seiner Nachbarin von Tür zu Tür zu suchen. Als er jedoch vor einer Villa in der Turk Street einer älteren Dame behilflich ist und diese ihn nach einem Tässchen Tee gar nicht mehr gehen lässt, wird er unfreiwillig Zeuge eines bereits sich im Gange befindenden Millionenraubs. Und die Drahtzieher dessen halten ihn ab sofort in der Villa fest. Jack hat jedoch in keinster Weise vor, aus reiner Nächstenliebe einen verfrühten Heldentod zu sterben...
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No Good Deed ist ein kompromissloser Krimi-Thriller, der den harmlosen Moment in einen nervenaufreibenden Alptraum kippen lässt. Wenn ein abgeklärter Cop auf eine Frau trifft, die mehr Geheimnisse mitbringt, als zunächst sichtbar sind, entsteht genau diese Sorte Spannung, die dich bis zum letzten Akt nicht loslässt.
Der Reiz liegt vor allem im Duell der beiden Stars: Samuel L. Jackson bringt seine markante Präsenz und Härte ins Spiel, während Milla Jovovich der Geschichte eine unberechenbare, vielschichtige Note verleiht. Genau dieses Zusammenspiel macht den Film so attraktiv für Genre-Fans, die auf Figuren mit Ecken und Kanten stehen. Statt sauberer Schwarz-Weiß-Muster setzt No Good Deed auf Misstrauen, Druck und eine Atmosphäre, in der jede Entscheidung Folgen hat.
Für Sammler und Thriller-Fans ist dieser Titel besonders spannend, weil er klassisches Home-Invasion- und Verbrechenskino mit Starpower verbindet. Wer Filme wie Panic Room, The Negotiator oder andere psychologisch aufgeladene Thriller schätzt, dürfte hier ebenfalls auf seine Kosten kommen. No Good Deed ist genau die Art Film, die man einlegt, wenn man Spannung, Konflikt und einen ordentlichen Adrenalinkick sucht.