
Sie bringen in drei Wochen 52 Menschen um und werden allein dadurch - durch die sensationsgierige Öffentlichkeit - zu gefeierten Stars: Mickey und Mallory. Stets lassen sie an den Schauplätzen ihrer kaltblütig ausgeübten Verbrechen einen Überlebenden zurück, der von den "M & M Murders" berichten kann. Die Medien stürzen sich darauf, und das ganze Land hört zu...
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Natural Born Killers - Director’s Cut ist kein gewöhnlicher Thriller, sondern ein wilder, greller und bis heute polarisierender Ritt durch Gewalt, Medienhype und amerikanische Abgründe. Unter der Regie von Oliver Stone entwickelt sich die Geschichte von Mickey und Mallory Knox zu einem gnadenlosen Popkultur-Schlag ins Gesicht - laut, überdreht und bewusst unbequem.
Der Film folgt einem Paar, das auf seinem blutigen Weg quer durch die USA nicht nur Opfer hinterlässt, sondern auch zum medialen Phänomen wird. Genau daraus zieht Natural Born Killers seine beklemmende Faszination: Die Grenze zwischen Verbrechen, Berichterstattung und Unterhaltung verschwimmt immer mehr. Das macht den Film nicht nur spannend, sondern auch als Satire auf die Sensationslust der Öffentlichkeit hochinteressant.
Gerade als Director’s Cut dürfte die Fassung für Sammler und Fans besonders reizvoll sein, weil sie den Kultstatus des Films noch einmal unterstreicht. Wer Filme wie Taxi Driver, Reservoir Dogs oder andere düstere Genreklassiker schätzt, findet hier ein kompromissloses Stück Kinogeschichte. Natural Born Killers bleibt ein Titel, der aneckt, diskutiert wird und genau deshalb so lange nachwirkt.