
Es ist ein unvorstellbarer Albtraum: Eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe von Leuten findet sich in einem hermetisch abgeriegelten Haus wieder. Keiner weiß, wieso sie eingeschlossen sind und wer dahinter steckt. Den eingeschlossenen wird nur mitgeteilt, dass die Freiheit einzig durch die Absolvierung eines unmenschlichen Experimentes erlangt werden kann. Von einem tödlichen Countdown unter Druck gesetzt müssen sich die Gefangenen gegenseitig schlimmste Schmerzen zufügen. Das Ziel ist, im Gehirn einen chemischen Prozess auszulösen, der nur durch Leid und Qualen erreicht werden kann…
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Pain klingt nicht nach einem Film für schwache Nerven - und genau das macht den Reiz dieser Horror-Blu-ray aus. Schon der Titel und der knallharte Anspruch „Torture is the only way out“ deuten an, wohin die Reise geht: hier steht körperlicher und seelischer Ausnahmezustand im Mittelpunkt. Wer kompromisslosen Torture-Horror sucht, dürfte bei diesem Titel genau die Art von Nervenkitzel finden, die lange nachwirkt.
Im Kern lebt Pain von einer beklemmenden Atmosphäre, in der Angst nicht nur gezeigt, sondern spürbar gemacht wird. Solche Filme setzen weniger auf Wohlfühlspannung als auf Druck, Ohnmacht und das brutale Gefühl, keinen Ausweg zu haben. Gerade das macht den Reiz für Genrefans aus: Pain bewegt sich in einem Terrain, das an besonders harsche Vertreter des modernen Horrors erinnert und sich klar an Zuschauer richtet, die es extrem mögen.
Für Sammler von Horror-Blu-rays ist der Titel vor allem durch seine direkte, schonungslose Ausrichtung interessant. Wer Filme wie Saw, Hostel oder andere harte Genrevertreter schätzt, dürfte auch hier auf seine Kosten kommen. Pain ist kein Film für nebenbei - sondern einer, der genau dann funktioniert, wenn du dich auf düstere Spannung und unangenehme Intensität einlässt.