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Manchmal reicht ein Titel, um sofort ein ganzes Kopfkino anzuschalten - roh, direkt, kompromisslos. „Ob blond, ob rot, ob braun, ich ficke alle Frauen“ klingt nach genau der Sorte Hardcore-Produktion, die nicht lange fackelt, sondern straight auf maximale Körperlichkeit setzt. Und genau darin liegt der Reiz: Hier geht’s nicht um feine Andeutungen, sondern um die unverblümte Pornosprache und den typischen Drive einer Zeit, in der Erotik noch auf Videokassette zirkulierte - von Hand zu Hand, aus der Videothek, aus dem Regal, aus der privaten Sammlung.
Eindeutig erkennbar ist: Es handelt sich um eine VHS-Kassette von MTC Bild- und Tonträger GmbH. Auf dem Label steht „Ob Blond, ob Rot.. 2“ sowie eine Laufzeitangabe von ca. 100 min. Das wirkt nach klassischem Compilations-/Reihe-Prinzip: ein griffiger Titel, eine Nummerierung, ein klares Versprechen - Hardcore ohne Umwege.
Gerade als Sammlerstück wird so etwas wieder interessant. VHS ist längst mehr als nur ein Abspielmedium: Es ist Nostalgie, Fetisch und Popkultur in einem. Wie bei alten Horror-Tapes oder Cult-Action aus den 80ern gilt auch hier: Das Format bringt einen eigenen Charme mit, weil es die Sehgewohnheiten einer ganzen Generation konserviert - inklusive der oft herrlich direkten Titelästhetik.
„Ob blond, ob rot, ob braun, ich ficke alle Frauen“ ist nicht subtil - und will es auch nicht sein. Der Name setzt auf Provokation, auf den schnellen Schlag in die Magengrube, so wie es früher bei Erwachsenenfilmen häufig üblich war: auffällig, plakativ, sofort verständlich. Das hat etwas von jener Ära, in der auch im Mainstream die Grenzen getestet wurden - man denke an die Skandal-Nimbus-Debatten rund um „Indizierung“, „Sittenwächter“ und das ewige Spiel zwischen Verbot und Verlangen.
Wenn du auf Hardcore mit klarer Ansage stehst und dir genau diese „keine Zeit verlieren“-Energie taugt, liefert dieser Titel genau den passenden Einstieg - vor allem als VHS mit dem unverwechselbaren Look-and-Feel der damaligen Veröffentlichungen.
Streaming ist bequem - aber austauschbar. Eine Kassette ist das Gegenteil: greifbar, endlich, und mit einer spürbaren Archivqualität. Eine MTC-Veröffentlichung auf VHS wirkt wie ein Stück Zeitgeschichte aus der deutschsprachigen Homevideo-Phase. Wer heute sammelt, sammelt nicht nur Inhalte, sondern auch den Kontext: Label, Reihenlogik, Laufzeitangabe, Nummerierung („…2“) - all das erzählt etwas über die Vermarktung und Sehnsüchte dieser Zeit.
Und ja: Gerade im Erotikbereich hat VHS zusätzlich diesen „verboten privaten“ Vibe, weil das Medium früher oft mit Diskretion, Schubladen und dem geheimen Griff ins Regal verbunden war. Das macht den Reiz für viele umso größer.
Der Stil von „Ob blond, ob rot, ob braun, ich ficke alle Frauen“ erinnert an die klassische „Ob … ob …“-Titelmasche, wie sie im Erwachsenenfilm-Bereich immer wieder auftauchte - Varianten mit wechselnden Haarfarben oder Typen sind dabei naheliegend. Konkrete, eindeutig zuordenbare Entsprechungen lassen sich ohne gesicherte Quellen allerdings nicht seriös benennen; der Grundton bleibt aber klar: provokant, direkt, Hardcore.
Wenn du Lust auf Hardcore im Retro-Format hast und eine VHS suchst, die sich wie ein Relikt aus der Videothekenzeit anfühlt, ist „Ob blond, ob rot, ob braun, ich ficke alle Frauen“ genau so ein Titel, der hängen bleibt - schon wegen der kompromisslosen Ansage und der klar erkennbaren Einordnung als MTC-Videokassette mit rund 100 Minuten Laufzeit.
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