
Der schizophrene Serienmörder Frank Zito lebt unerkannt in einem wenig komfortablen New Yorker Mietshaus im unteren Stockwerk. Zito tötet junge Frauen, die er nach dem Mord skalpiert und entkleidet. Die Kleidung und Skalps seiner Opfer bringt er danach in seine Wohnung, wo er Schaufensterpuppen damit dekoriert. Die Puppen dienen Zito als Ersatz für seine verstorbene Mutter, eine gewalttätige Prostituierte, von der er besessen zu sein scheint und mit der er auch nach ihrem Tod noch Zwiegespräche führt.
Nachdem Frank im Laufe des Films bereits mehrere Personen getötet hat, darunter ein junges Pärchen am Strand, eine Prostituierte, sowie ein Pärchen auf einem Parkplatz, bemerkt er, wie eine Frau im Park ein Foto von ihm schießt. Er macht ihre Adresse ausfindig und besucht die Frau namens Anna am nächsten Tag. Zito gibt sich ihr gegenüber als Künstler aus. Statt sie zu töten, scheint Frank sich jedoch in sie zu verlieben und trifft sich mit ihr in einem italienischen Lokal zum gemeinsamen Abendessen. Dabei beweist der geisteskranke einzelgängerische Eremit, durchaus über soziale Kompetenz zu verfügen und die Fotografin für sich einnehmen zu können. Während eines von Annas Fotoshootings, das Frank besucht, stiehlt er den Schmuck eines ihrer Modelle, Rita. Den Schmuck benutzt Zito als Vorwand, um Rita zu besuchen. Bei der Rückgabe des Schmucks manipuliert er das Türschloss. Nachdem sie ein Bad genommen hat, dringt er in ihre Wohnung ein, fesselt die junge Frau und spricht sie als seine Mutter an. Schließlich tötet er sie. Nachfolgend besucht er zusammen mit Anna Ritas Beerdigung.
Einige Tage später nimmt Frank die Fotografin Anna mit zum Grab seiner Mutter, wo er einen Kranz anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes niederlegen möchte. Dort verliert er die Nerven und versucht Anna zu töten. Auf der Flucht verletzt Anna ihren Verfolger mit einer Schaufel am linken Arm. Frank taumelt schwer verletzt und orientierungslos über den Friedhof und hat Halluzinationen, in denen seine Mutter aus ihrem Grab als Zombie steigt und ihn mit beiden Händen am Hals packt. Frank schafft es, sich nach Hause zu schleppen. In einem Alptraum werden die grell kostümierten Schaufensterpuppen in seiner Wohnung lebendig. Die Puppen greifen sich seine Mordwerkzeuge wie Machete und Gewehr, um den auf dem Bett liegenden Frank in Stücke zu reißen.
Am nächsten Morgen stürmen zwei von Anna alarmierte Polizisten Franks Wohnung. Sie finden ihn mit einem Dolch im Bauch vermeintlich tot in seinem Bett auf. Nachdem die beiden Polizisten die Wohnung verlassen haben, öffnet Frank plötzlich die Augen.
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Mit Maniac - Das Original sicherst du dir keinen beliebigen Horrorfilm, sondern einen der berüchtigtsten Splatter-Klassiker überhaupt. William Lustig liefert hier ein Stück dreckigen, nervösen New-York-Horrors, das auch heute noch unangenehm nah an der Haut klebt. Die Geschichte um einen gepeinigten Killer, der seine Obsessionen in blutige Gewalt kippen lässt, ist nichts für schwache Nerven - genau das macht den Reiz dieses Films aus.
Besonders stark ist die beklemmende Atmosphäre: roh, direkt, unbequem. Statt glamourösem Genrehorror gibt es hier ein verstörendes Psychogramm, das die Grenzen zwischen Wahnsinn und Trauma auslotet. Dass Joe Spinell in der Hauptrolle so intensiv aufspielt, trägt enorm zur Wirkung bei und macht den Film zu einem echten Kulttitel für Horror-Fans und Sammler.
Wenn du auf härtere Genreware stehst, dürften dir auch Titel wie The Texas Chain Saw Massacre, Henry: Portrait of a Serial Killer oder später Henry: Portrait of a Serial Killer gefallen. Diese Blu-ray richtet sich klar an alle, die ungefilterten Horror und den Ruf eines echten Skandalfilms schätzen. Maniac bleibt ein Film, der nicht gefallen will - sondern nachwirkt.