
Sechs Freunde begeben sich auf einen Road Trip durchs Land. Unterwegs treffen sie auf eine junge Frau namens Maya (I. Therinne), die sich ganz alleine mitten im Nirgendwo befindet. Sie beschließen sie mitzunehmen und zu Hause abzusetzen. Maya lotst sie zu ihrem abgelegenen Haus im Wald, wo sie bereits von ihrer Mutter Dara (S. Daanish) erwartet werden. Dara möchte sich für die freundliche Mitnahme ihrer Tochter revanchieren und überredet die Freunde zum Essen zu bleiben. Von diesem Moment an verwandelt sich der Road Trip zu einem Horror Trip, denn Dara und ihre Familie hat es auf die Gruppe abgesehen. Es beginnt eine blutige Jagd, bei der die psychotische Familie einen klaren Heimvorteil hat ...
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Macabre klingt schon nach dem, was dich hier erwartet: kein gemütlicher Grusel, sondern ein düsterer Horrorfilm, der mit brutaler Härte und unangenehmer Spannung arbeitet. Der Titel selbst setzt den Ton - hier geht es nicht um Zurückhaltung, sondern um Schrecken, der sich langsam festsetzt und dann umso heftiger zuschlägt.
Wer auf kompromisslose Genrekost steht, dürfte bei Macabre genau richtig sein. Der Film wirkt wie ein Vertreter jener Kategorie, die nicht lange fackelt und lieber mit nervöser Atmosphäre, intensiver Gewalt und einem unheilvollen Grundgefühl punktet. Gerade das macht solche Titel für Horrorfans interessant: Sie sind selten glatt, oft roh inszeniert und haben genau dadurch ihren Reiz.
Für Sammler ist die Blu-ray mit Wendecover besonders attraktiv, denn das macht sie auch optisch zu einem kleinen Pluspunkt im Regal. Dazu kommt die klare FSK 18-Freigabe, die schon andeutet, in welche Richtung die Reise geht. Wenn du Filme magst, die mit dem guten Geschmack nicht gerade Händchen halten, sondern auf Schockeffekte und düstere Stimmung setzen, dann hat Macabre (2009) das Potenzial, genau dein Ding zu sein.
Ein Titel für Fans von extremem Horror, für Liebhaber harter Abende und für alle, die im Genre gern etwas unbequemer unterwegs sind.