
Tom und sein Chef verkaufen gebrauchte Wagen bei Tage. Nachts ist Tom auch schon mal als Profikiller unterwegs. Ausgerechnet der tolpatschige, junge Jerry will das Handwerk von ihm lernen. Und er lernt es sehr gut, auch wenn das erste Töten sehr lange dauert. Jahre später hat Tom genug von seinem lukrativen Nebenjob, Jerry aber längst noch nicht. Zu ihren Opfern zählt ein abgehalfterter Kollege, ein Kegelkumpel, ein seiner Liebe - einer Actiondarstellerin - Hinterhertrauender und ein witzeerzählender Anwalt.
Originalgröße hier
|
Originalgröße hier
|
Killer Proof klingt nach einem harten, geradlinigen Crime-Thriller - und genau diese Erwartung dürfte der Film bedienen. Mit Sam Rockwell in der Hauptrolle und Namen wie Joe Mantegna, William H. Macy und Ted Danson im Umfeld bringt die Produktion ordentlich Gewicht mit. Hier geht es weniger um glatte Helden als um ein gefährliches Spiel aus Misstrauen, Gewalt und kalter Berechnung.
Der Reiz von Killer Proof liegt vor allem in dieser Mischung aus Action, Spannung und einem leicht schrägen, beinahe schwarzen Humor, wie er bei solchen Stoffen oft für den besonderen Kick sorgt. Wer Filme mag, in denen sich die Lage immer weiter zuspitzt und jede Entscheidung Konsequenzen hat, dürfte hier genau richtig liegen. Das wirkt nach einem Titel für alle, die eigenwillige Genreware mit Schauspielern schätzen, die Figuren auch mal Kanten und Tiefe geben.
Für Sammler und Genre-Fans ist Killer Proof vor allem wegen der markanten Besetzung und des klaren 18er-Action-Images interessant. Ein Film, der nicht auf Zurückhaltung setzt, sondern auf Spannung mit Biss.