
Schießerei in New York: ein Drogendealer und ein Polizist in Zivil sterben, ein Querschläger tötet einen sechsjährigen farbigen Jungen. Alltag - aber nicht für Bürgermeister John Pappas. Er will seine Stadt säubern von diesem Sumpf aus Verbrechen und Terror. Sein ihm treu ergebener Stellvertreter Kevin untersucht die Hintergründe - und stößt in ein Wespennest! Bestechung und Korruption auf höchster Ebene. Ein Tatzeuge wird ermordet, ein hochrangiger Richter jagt sich eine Kugel in den Kopf. Kevin ist in Lebensgefahr, denn er ahnt, wer der Drahtzieher in diesem Spiel um die Macht ist. Er steht ihm nahe, sehr nahe....
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City Hall ist genau die Art von Politthriller, die mit leisen Tönen beginnt und sich dann immer tiefer in ein Geflecht aus Macht, Moral und Skandalen gräbt. Im Zentrum steht ein New Yorker Bürgermeisteramt, das mehr zu verbergen hat, als es nach außen scheint. Wenn Al Pacino auf dem Cover steht, darfst du ohnehin mit einem intensiven Spiel rechnen - und genau das liefert der Film auch: zwischen öffentlicher Fassade und dunklen Abgründen zieht sich eine Spannung, die Krimi-Fans sofort packt.
Besonders reizvoll ist die Mischung aus Star-Cast, städtischer Atmosphäre und dem Thema politischer Korruption. Neben Pacino sorgen auch John Cusack, Bridget Fonda und Danny Aiello für zusätzliche Präsenz, wodurch City Hall nicht nur als Thriller, sondern auch als stark besetztes Ensemble-Drama funktioniert. Das macht den Film interessant für alle, die intelligente, erwachsene Spannung statt bloßer Action suchen.
Für Sammler und Genre-Fans ist dieser Titel vor allem wegen seines klassischen 90er-Jahre-Thriller-Flairs spannend. City Hall passt in die Reihe jener Filme, die von Machtspielen, Ermittlungen und dem Druck öffentlicher Verantwortung leben - ähnlich wie andere politische Krimis mit ernster Note. Ein diskreter, aber wirkungsvoller Film für alle, die Al Pacino in einer seiner typischen starken Rollen erleben wollen.