
... Auf der Flucht vor den Hütern des Gesetzes wird der Mörder überfahren. In seiner Tasche findet die Polizei die Adresse der jungen Diana, die seit 6 Monaten vermisst wird, und einen 8 mm Film, der ein grausames Ritual zeigt. Sheila, Dianas Schwester, und Mark machen sich auf die Suche nach der Vermissten und geraten so in den Sog sich überstürzender Ereignisse. In den unerforschten Dschungelwäldern Neuguineas stossen sie auf eine geheimnisvolle Sekte mit abstossend-Faszinierenden Kulthandlungen. Hier ist Mitleid ein Fremdwort. Wer hier eindringt, taumelt von einem Entsetzen in das andere! Fressen oder gefressen werden ist das grausame Gesetz der Kannibalen!
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Lebendig gefressen klingt schon im Titel nach einem Film, der keine Gefangenen macht - und genau darauf darfst du dich hier einstellen. Der deutsche Genre-Titel steht für kompromisslosen Kannibalen-Horror, der auf direkte Schocks, dichte Stimmung und eine gehörige Portion dreckigen Exploitation-Charme setzt. Wer auf wilde Abenteuerfilme am Rand des guten Geschmacks steht, dürfte hier genau den Nerv treffen.
Solche Filme leben nicht von Zurückhaltung, sondern von dem Reiz des Verbotenen: bedrohliche Dschungelkulissen, ein ständiges Gefühl von Gefahr und Figuren, die in eine Extremsituation geraten, aus der es kaum ein Entrinnen gibt. Gerade diese Mischung aus Abenteuer, Horror und Kultkino macht den Reiz von Lebendig gefressen aus. Das Ergebnis ist kein eleganter Genrefilm, sondern eher ein raues, direktes Erlebnis für Fans von hartem 70er- und 80er-Jahre-Kino.
Für Sammler und Liebhaber von Trash-, Exploitation- und Kultfilmen hat der Titel ohnehin einen besonderen Klang. Lebendig gefressen ist genau die Sorte Film, die man nicht wegen Zurückhaltung kauft, sondern wegen ihres Rufes. Wer Filme wie Cannibal Holocaust, Eaten Alive! oder andere kompromisslose Dschungel-Schocker schätzt, dürfte auch hier auf seine Kosten kommen.