
... eine Art Privatklinik für problembeladene, wohlhabende Frauen gemacht, dem der Psychiater Dr.Keller (Klaus Kinski) vorsteht. Die Palette der Probleme seiner Patientinnen reicht von Nymphomanie über Lesbiertum bis zur Selbstmordgefährdung. Dann jedoch beginnt ein Unbekannter die Patientinnen der Reihe nach zu massakrieren, vornehmlich mit den alten, aber noch scharfen Waffen aus dem Mittelalter, die man allüberall im Schloß finden kann.
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Der Triebmörder - Das Schloss der blauen Vögel klingt schon nach pures Exploitation-Kino - und genau diese Mischung aus finsterer Erotik, psychologischem Druck und morbider Spannung macht den Reiz dieses italienischen Krimi-Thrillers aus. Wer Giallo liebt, bekommt hier den klassischen Nervenkrieg zwischen Verlangen, Verdacht und Gewalt, wie man ihn aus den kompromisslosen Genre-Vertretern der 70er Jahre kennt.
Im Zentrum steht eine Geschichte, die auf verstörende Weise mit Obsessionen, Macht und Abgründen spielt. Der Titel verspricht kein gefälliges Krimipuzzle, sondern ein Stück drastisches Euro-Kino, das auf Atmosphäre, Suspense und Tabubruch setzt. Gerade Klaus Kinski verleiht dem Ganzen zusätzlich eine besondere Spannung - sein Name steht fast automatisch für extreme Figuren, innere Unruhe und unberechenbare Präsenz.
Für Sammler und Genre-Fans ist diese Blu-ray vor allem wegen ihres Kultfaktors interessant. Der Film reiht sich in jene Reihe schillernder italienischer Thriller ein, die heute längst mehr sind als bloße Genrekost: Sie sind Zeitdokumente einer wilden Kinoära. Wer Italo-Giallo, düstere Psychospannung oder selten gesehenes Euro-Kino sucht, dürfte hier fündig werden.