
Eine tiefschwarze Horror-Parodie, die mit knochentrockenem Witz begeistert. Im Mittelpunkt steht der Journalist Mike R. Waves (David Scammell), der eine grobe Schlamperei im nahegelegenen Atomkraftwerk aufdeckt. Das Resultat journalistischer Neugier: Er wird vom Vorstandsvorsitzenden persönlich in einer giftgrün brodelnden Brühe radioaktiven Abfalls versenkt. Wundersamerweise überlebt Mike und kehrt als radioaktiver Mutant zurück. Er startet eine Rache-Orgie, wie sie die Horror-Welt bisher noch nicht gesehen hat...
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Atomic Reporter klingt nach dreckigem Exploitation-Kino, und genau diese Richtung schlägt die Uncut Mediabook Edition auch ein. Wer auf kompromisslosen Horror mit düsterem Satire-Unterton steht, dürfte hier auf seine Kosten kommen: Der Titel verspricht Radioaktivität, Chaos und eine Geschichte, in der menschliche Abgründe mindestens genauso gefährlich sind wie die äußere Bedrohung.
Gerade solche Filme leben von ihrem Mix aus greller Überzeichnung, verstörenden Bildern und diesem ganz eigenen Charme, den nur handgemachter Genrefilm mitbringt. Das macht Atomic Reporter besonders spannend für Sammler, die gezielt nach ungewöhnlichen, ungeschliffenen Blu-rays suchen, die nicht glattgebügelt wirken, sondern Ecken und Kanten haben.
Die Uncut-Kennzeichnung ist dabei ein wichtiges Signal für alle, die den Stoff ohne Einschnitte erleben wollen. In Kombination mit dem Mediabook entsteht zudem ein Reiz für Heimkino-Fans, die nicht nur den Film selbst, sondern auch die ansprechende Sammlerpräsentation schätzen.
Wenn du auf Titel wie Street Trash, The Toxic Avenger oder andere mutige Trash- und Splatter-Klassiker anspringst, dann dürfte Atomic Reporter genau in diese Liga fallen - roh, schräg und herrlich unangepasst.