
Nachdem bei einem des Mordes verdächtigen Unfallopfer ein Schmalspurfilm gefunden wird, der die seit Monaten vermisste Diana Morris (P. Senatore) bei einem blutigen Ritual zeigt. Ihre Schwester Sheila (J. Agren) beginnt nun selbst nach Lebenszeichen der Vermissten zu suchen und die Spur führt schließlich nach Neuguinea. Auf eigene Faust macht sich Sheila auf in den Dschungel, wo sie den Abenteurer Mark Butler (R. Kerman) als Guide anheuert. Die beschwerliche Reise führt die beiden tatsächlich zu Diana, die Gefangene des fanatischen Sektenführers Melvyn Jonas (I. Rassimov) wurde. Benebelt von Drogen und eingeschüchtert durch die Sektenmitglieder, scheint für die drei eine Flucht aussichtslos. Doch als sich der Anflug einer Chance ergibt, ergreifen sie diese Möglichkeit, auch wenn der Weg durch das Dickicht der sicherste Weg ins Verderben sein könnte ...
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Eaten Alive - Lebendig gefressen ist genau diese Art von Horrorfilm, die sich nicht mit höflichem Grusel begnügt, sondern auf eine düstere, schmierige und angenehm unangenehme Atmosphäre setzt. Schon der Titel verspricht keinen feinen Nervenkitzel, sondern pure Bedrohung - und genau damit spielt dieser kultige Genre-Beitrag von Ivan Rassimov und Me Me Lai seine Stärken aus.
Wer auf kompromisslosen Cult-Horror steht, bekommt hier ein Stück italienisch geprägter Exploitation-Ästhetik, das vor allem mit seiner rohen Wirkung punktet. Der Film lebt von uriger Spannung, exotisch aufgeladener Stimmung und dem typischen Reiz jener Horrorwelle, die nicht erklären will, sondern treffen. Gerade dadurch hat Eaten Alive bis heute seinen festen Platz im Regal von Genrefans und Sammlern.
Spannend ist auch die Aufmachung als Limited Mediabook Edition. Für Sammler ist das mehr als nur eine Hülle - es ist ein Statement. In Verbindung mit dem alternativen deutschen Titel Lebendig gefressen wirkt die Blu-ray wie ein kleines Zeitdokument aus der Ära des wilden Horror-Kinos, das mit Namen, Mythos und morbidem Reiz arbeitet.
Wenn du Filme wie Man From Deep River oder andere kompromisslose Schocker aus der Exploitation-Ecke schätzt, dürfte Eaten Alive - Lebendig gefressen genau den richtigen Nerv treffen. Ein Titel für alle, die Horror nicht glatt, sondern dreckig, kultig und unvergesslich wollen.