
Nachdem Ahab einen Mann ermordet hat, den er für den Killer und Vergewaltiger seines Vaters hielt, muss er für viele Jahre ins Gefängnis. Doch die Vatertags-Mordserie geht weiter und auch der Vater eines jungen Mannes wird grausam zugerichtet, geschändet und lebendig verbrannt. Ein junger Priester versucht die schockierende Mordserie zu beenden und kann Ahab nach dessen Entlassung schließlich dazu überreden, ihm zu helfen. Zusammen mit dem Sohn des letzten Opfers bilden sie ein gnadenloses Trio, das nur noch ein Ziel kennt: den blutrünstigen Vatervergewaitiger endlich zur Hölle zu schicken.
Doch genau dort fühlt sich der dämonische Killer ganz besonders wohl.
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Fathers Day klingt schon nach bösem Humor, und genau das liefert der Film auch: eine derb-verspielte Horror- und Thriller-Mischung mit klarer Troma-Handschrift. Wer auf groteske Ideen, schwarzen Humor und tabubrechende Genrekost steht, bekommt hier keinen glatten Mainstream, sondern ein schmutziges, unangepasstes Stück Cult Cinema.
Im Kern setzt der Film auf eine abstruse Ausgangslage, die schnell in eine eskalierende Mischung aus Gewalt, Wahnsinn und bitterbösem Spaß kippt. Gerade diese Mischung aus trashiger Energie und provokantem Ton macht den Reiz aus. Fathers Day ist kein Film für zarte Nerven, aber für Fans von extremem Genrekino genau deshalb spannend: roh, schräg und mit dem typischen Troma-Charme, der bewusst gegen jede Konvention arbeitet.
Als Blu-ray in Hartbox-Edition dürfte diese Veröffentlichung vor allem für Sammler interessant sein. Solche Editionen haben im Heimkino-Bereich ihren eigenen Reiz, besonders wenn ein Titel wie Fathers Day ohnehin längst Kultstatus im Underground- und Trash-Segment genießt. Wer Filme wie Tromeo and Juliet oder andere kompromisslose Troma-Titel schätzt, sollte auch hier genauer hinschauen.