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Elektra ist kein typischer Superheldenfilm, sondern ein harter, stilisierter Action-Thriller mit einer Figur, die mehr Schatten als Glanz mitbringt. Jennifer Garner verkörpert die titelgebende Kämpferin als kompromisslose Auftragskillerin, deren Vergangenheit sie immer wieder einholt. Genau daraus zieht der Film seine Spannung: aus innerem Konflikt, aus Kampfkunst-Action und aus einer Atmosphäre, die deutlich dunkler wirkt als viele andere Comicverfilmungen jener Zeit.
Wer auf Geschichten mit Attitüde, tödlichen Gegnern und einer Heldin am Rand der Selbstzerstörung steht, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Elektra setzt weniger auf klassische Heldengesten als auf eine Mischung aus Rache, Schicksal und düsterem Martial-Arts-Flair. Das macht den Film vor allem für Fans von X-Men, Daredevil und genretypischen Antihelden interessant.
Für Sammler und Heimkino-Fans bleibt der Titel auch deshalb spannend, weil er sich klar vom Einheitslook vieler Marvel-Produktionen abhebt. Elektra hat Kultpotenzial für alle, die düstere Comic-Action mit markanter Hauptfigur und eigenwilliger Stimmung suchen.