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Framed setzt genau dort an, wo moderner Horror besonders unangenehm nah kommt: bei der ständigen Selbstinszenierung im Netz. Der Film klingt nach einem nervenaufreibenden Mix aus Home-Invasion, Psychothriller und gorelastigem Horror, bei dem jede Bewegung, jeder Klick und jeder falsche Schritt Folgen hat. Wer auf Geschichten steht, in denen Überwachung, Voyeurismus und Gewalt ineinanderkippen, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Der Reiz liegt klar in der unmittelbaren Bedrohung. Framed spielt mit dem Gefühl, nie sicher zu sein - weder vor dem, was andere sehen, noch vor dem, was live aus dem Ruder läuft. Genau das macht solche Titel für Horror-Fans so spannend: Sie wirken aktuell, dreckig und kompromisslos. Dass der Film beim Hardline Festival 2018 Aufmerksamkeit bekommen hat, passt dazu und spricht für einen rauen, unangepassten Genre-Ansatz.
Für Sammler und Horror-Fans, die gezielt nach FSK 18-Stoff suchen, ist Framed ein Titel mit griffigem Konzept und hoher Genre-Attitüde. Wenn du Filme wie Unfriended, Host oder andere moderne Social-Media-Horrorvarianten magst, könnte dieser Streifen genau dein Ding sein - brutal, direkt und ohne Sicherheitsnetz.