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Honeydew klingt harmlos, ist aber alles andere als das. Der Horrorfilm setzt auf eine unangenehm schleichende Spannung und zieht dich immer tiefer in eine Welt, in der Hunger, Abhängigkeit und Kontrollverlust schnell in blanken Schrecken umschlagen. Genau dieser Mix aus psychologischem Unbehagen und grotesken Bildern macht den Film zu einem Titel, der lange im Kopf bleibt.
Im Zentrum steht ein Albtraum, der sich langsam zuspitzt und dabei weniger auf schnelle Schocks als auf eine zunehmend feindselige Atmosphäre setzt. Honeydew spielt mit dem, was unter der Oberfläche lauert - und mit der Frage, wie weit Menschen gehen, wenn sie in Extremsituationen geraten. Das Ergebnis dürfte besonders Fans von Folk-Horror, Arthouse-Schrecken und kompromisslosen Genrebeiträgen ansprechen.
Für Sammler und Horrorfreunde ist dieser Titel vor allem deshalb interessant, weil er sich klar vom üblichen Mainstream-Horror absetzt. Wer Filme wie Midsommar, The Witch oder andere verstörende Grenzgänger mag, findet hier vermutlich genau die richtige Mischung aus Ekel, Atmosphäre und seltsamer Faszination. Honeydew ist kein Film zum Nebenbei-Schauen, sondern einer, der sich festbeißt.