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Mit Maggie bekommst du keinen lauten Endzeit-Actionkracher, sondern einen ungewöhnlich stillen, beklemmenden Horrorfilm mit emotionalem Kern. Arnold Schwarzenegger zeigt sich hier von einer ganz anderen Seite: nicht als unaufhaltsamer Kämpfer, sondern als Vater, der hilflos mitansehen muss, wie seine Tochter Abigail Breslin Schritt für Schritt dem Grauen verfällt.
Genau dieser Ansatz macht Maggie spannend. Statt auf Dauergeballer setzt der Film auf Atmosphäre, Verzweiflung und den schmerzhaften Zerfall einer Welt, in der selbst die Untoten fast nebensächlich wirken. Das Ergebnis ist ein düsteres, langsames und ungewöhnlich trauriges Genre-Erlebnis, das eher unter die Haut geht als auf den Adrenalinkick abzielt.
Gerade für Fans von Zombie-Horror mit Charakterfokus hat der Film einen besonderen Reiz. Wer Titel wie The Walking Dead, 28 Days Later oder The Girl with All the Gifts schätzt, dürfte auch hier auf seine Kosten kommen. Maggie bleibt als Mischung aus Endzeitstimmung, Familiendrama und stillem Horror lange im Kopf - und ist damit ein interessanter Geheimtipp für Sammler und Genrefans.