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Baby Shower klingt harmlos, doch dieser Horrorfilm schlägt in eine ganz andere Richtung. Was hier als Feier des neuen Lebens beginnt, kippt in eine düstere, verstörende Angelegenheit, in der sich Horror, Wahnsinn und körperliche Albträume immer weiter aufladen. Genau diese Mischung macht den Reiz des Titels aus: ein schleichender, ungemütlicher Body-Horror-Touch, der nicht auf sanfte Schocks setzt, sondern auf eine Atmosphäre, die zunehmend unter die Haut geht.
Besonders spannend für Genrefans ist die Uncut-Kennzeichnung. Wer sich bei Horrorfilmen nicht mit entschärften Fassungen zufriedengibt, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Der Film trägt außerdem klar den Charakter eines kompromisslosen Genre-Beitrags, der eher auf verstörende Bilder und eine bedrückende Stimmung als auf Hochglanz-Inszenierung setzt. Gerade das macht solche Titel für Sammler interessant: rau, direkt und unangenehm - genau so, wie es manche Horrorfreunde mögen.
Mit Pablo Illanes als Regisseur und einer Besetzung um Ingrid Isensee, Patricia López, Kiki Rojo und Claudia Burr wirkt Baby Shower wie ein Fundstück für alle, die abseitigen Horrorkino-Stoff suchen. Wer Filme wie Martyrs, Inside oder andere harte Psychotitel schätzt, sollte sich diesen Namen merken.