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McBain ist genau die Art von Actionfilm, die man mit einem Griff wiedererkennt: kompromisslos, rau und klar auf Eskalation getrimmt. Mit Christopher Walken in der Titelrolle bekommt der Film eine eigenwillige Präsenz, die weit über gewöhnliches Söldnerkino hinausgeht. Walken spielt nicht einfach einen Kämpfer - er bringt diese unberechenbare Mischung aus Kälte, Eleganz und latenter Bedrohung mit, die den Reiz vieler seiner Kultrollen ausmacht.
Im Zentrum steht ein Konflikt, der nach Rache, politischer Wut und handfestem Chaos klingt. Wer auf Geschichten über Vergeltung, Feuergefechte und Männer mit Vergangenheit steht, dürfte hier genau richtig sein. McBain wirkt wie ein typischer Vertreter des kantigen Actionkinos seiner Zeit - schnörkellos, direkt und mit dem Versprechen, dass irgendwann niemand mehr sicher ist.
Gerade für Sammler und Fans von 80er-Action hat dieser Titel seinen Reiz. Der Film steht in einer Reihe mit anderen düsteren Genrevertretern, die nicht auf Glanz, sondern auf Druck setzen. Wer Christopher Walken im Actionmodus schätzt oder Filme mit kultigem Unterton sucht, bekommt hier einen Namen, den man nicht vergisst.