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Des Töchterleins Leid klingt nach einem jener Filme, die man nicht einfach nebenbei schaut. Hier steckt schon im Titel diese Mischung aus Verführung, Abgrund und Grenzüberschreitung, die viele Fans von Schocker- und Exploitation-Kino sofort anspringt. Der Stoff dürfte vor allem auf Stimmung setzen: düster, morbide und mit jener unangenehm faszinierenden Note, die solche Genrefilme bis heute zum Gesprächsthema macht.
Gerade für Sammler ist eine große Hartbox oft mehr als nur eine Hülle - sie macht aus einem obskuren Titel ein echtes Regalstück. Solche Editionen sind meist genau dann gefragt, wenn ein Film nicht zum Mainstream gehört, sondern seinen Reiz aus Seltenheit, Kultfaktor und der ganz eigenen Genre-Geschichte zieht. Wer sich für provokantes Kino, europäische Randbereiche oder erotische Horrorstoffe interessiert, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Des Töchterleins Leid passt damit ideal in eine Sammlung, die auf ungewöhnliche, kompromisslose und bewusst schmuddelige Titel setzt. Ein Film für alle, die das Konventionelle längst hinter sich gelassen haben und genau das suchen, was im guten alten Genrekino am meisten hängen bleibt: eine verstörende Atmosphäre und der kleine Nervenkitzel beim Entdecken.