
DAS HAUS DER VERGESSENEN
Amaray im Schuber
neu und eingeschweißt
98 min - uncut
deutsche Tonspur
Originalgröße hier
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Wenn Wes Craven auf eine scheinbar sichere Vorstadtsiedlung trifft, wird daraus kein gemütlicher Grusler, sondern ein fieser, schwarzhumoriger Horrorfilm mit sozialem Unterton. Das Haus der Vergessenen spielt genau mit diesem Gefühl: Hinter gepflegten Fassaden lauert etwas Unberechenbares, und aus dem vermeintlich normalen Alltag wird schnell ein Albtraum, der dir unter die Haut geht.
Die Geschichte klingt zunächst nach einem klassischen Einbruchsszenario, kippt aber rasch in ein deutlich perfideres Spiel. Jugendliche geraten an ein Haus, in dem nichts so ist, wie es scheint, und die Begegnung mit den Bewohnern entwickelt sich zu einer Mischung aus Spannung, Wahnsinn und bitterer Ironie. Genau dieser Ton macht den Reiz aus: Craven verbindet Splatter- und Schockmomente mit einer zynischen Sicht auf Moral, Besitz und Gewalt.
Das Haus der Vergessenen hat den typischen Craven-Charme - unangenehm, bissig und ein bisschen dreckig. Wer Filme wie The Last House on the Left oder andere kompromisslose Genreklassiker mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Für Sammler ist der Titel zudem interessant, weil er zu den Filmen gehört, die nicht nur als reiner Schocker funktionieren, sondern auch als Kultstück mit Wiedererkennungswert. Gerade im Heimkino entfaltet diese Art von Horror ihre volle Wirkung.