
Regisseur Marcus Reed wird von paranormalen Visionen um die Zigeunerin Lila Kis verfolgt und beschließt in Rumänien das Remake des Horror-Films in dem Lila die Hauptrolle spielte zu drehen. Er ahnt nicht, dass das alte Filmstudio mit einem Fluch des Teufels belegt ist. Während des Drehs werden übernatürliche Kräfte zum Leben erweckt; eine Tür zur Vergangenheit öffnet sich und dunkle Mächte terrorisieren die Crew. Wem wird es gelingen den grauenvollen Ort lebend zu verlassen?
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Mit Don’t Look Up bekommst du genau die Art Horrorfilm, die sich langsam unter die Haut schiebt: ein unheilvolles Gefühl, das erst scheinbar harmlos wirkt und dann immer bedrohlicher wird. Hinter dem Titel steckt kein Katastrophenkino im großen Stil, sondern ein finsterer, psychologisch aufgeladener Schocker, der mit starkem Spannungsaufbau und einer unangenehm dichten Atmosphäre arbeitet.
Besonders reizvoll ist die Kombination aus Horror, Omen-Stimmung und dem Spiel mit dem Unbekannten. Wenn aus der Höhe etwas in dein Leben eindringt, kippt die Wahrnehmung schnell von Neugier in blanken Schrecken - genau daraus zieht der Film seine Wirkung. Wer düstere Genrekost mag, die nicht nur auf Blut, sondern auf Unruhe und Albträume setzt, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Für Sammler ist außerdem spannend, dass es sich um eine 2-Disc Special Edition handelt. Dazu kommt die Verbindung zu Hideo Nakata, dem Namen hinter der Ring-Trilogie, was sofort Erinnerungen an modernen J-Horror und seine amerikanischen Genre-Verwandten weckt. Don’t Look Up - Das Böse kommt von oben ist damit ein Titel für alle, die das Beklemmende, Rätselhafte und Unheimliche suchen - und Horror lieben, der noch nach dem Abspann nachhallt.