
2 Jahre sind vergangen als der allseits beliebte Lehrer Herr Balszack bei einem üblem Streich fast zu Tode kam. Die 24 Hour Famine , eine Wohltätigkeitsveranstaltung der Abschluss-klasse der Sloppy Secondary Schule, ist in vollem Gange als plötzlich der Strom ausfällt. Eine Tour de Force nimmt ihren Lauf und wer die Nacht überlebt, wird sie nie mehr vergessen. Wer ist der geheimnisvolle Psychopath, verkleidet als Schulmaskottchen, der sich fröhlich durch die Schüler metzelt um seinen unstillbaren Hunger der ganz anderen Art zu befriedigen? FAMINE ist ein Festmahl der Geschmacklosigkeiten. Ganz in der Tradition von Gutterballs wird mit ausgedehnten Mordszenen und literweise Blut nicht gegeizt. Ryan Nicholson`s FAMINE ist zweifellos das neue Referenzwerk in Sachen Gore und ein Pflichtkauf für jeden Genre Fan.
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Famine - Ways to Die ist kein Horrorfilm, der lange um den heißen Brei herumredet. Hier geht es um das pure Überleben, um Druck, Angst und eine Eskalation, die sich mit jedem Moment enger an die Nerven schraubt. Der Titel deutet bereits an, wohin die Reise geht: weg vom sicheren Alltag, hinein in einen gnadenlosen Albtraum, in dem eine Gruppe junger Menschen plötzlich zur Zielscheibe wird.
Gerade dieser Mix aus Slasher, Highschool-Setting und brutaler Bedrohung macht den Reiz des Films aus. Wer Horrorfilme mit kalter Spannung, düsterer Atmosphäre und einem klaren Fokus auf Gewalt und Panik mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Famine wirkt wie ein typischer Vertreter jener Art von Genrekino, das nicht subtil sein will, sondern direkt zuschlägt.
Für Sammler und Horror-Fans ist die Blu-ray besonders interessant, weil sie einen Titel mit deutlichem Kultpotenzial ins Regal bringt. Der Film passt gut zu anderen Teen-Horror- und Survival-Schocks wie Saw, Final Destination oder härteren Slasher-Vertretern, die auf Stress, Tempo und schockierende Wendungen setzen. Wer genau solche Geschichten sucht, findet hier einen kompromisslosen Genrebeitrag mit FSK-18-Kante.