
Nachdem die wahnsinnige Familie Firefly seinen Bruder getötet hat, umstellt der rachsüchtige Sheriff John Wydell (William Forsythe) das Anwesen der Mördersippe, die für unzählige Entführungen und bestialische Morde verantwortlich ist. Die Polizei stürmt das heruntergekommene Haus und kann dort Mutter Firefly (Leslie Easterbrook) festnehmen, während der hübschen Baby (Sheri Moon) und ihrem Bruder Otis (Bill Moseley) die Flucht gelingt. Gemeinsam mit ihrem Vater Captain Spaulding (Sid Haig) planen sie sich vorerst im Bordell ihres Onkels Charlie Altamont (Ken Foree) zu verstecken. Auf ihrer mörderischen Flucht durch das Land hinterlassen die drei eine triefende Blutspur und werden dabei von dem gnadenlosen Sheriff, zwei skrupellosen Kopfgeldjägern (u.a. Danny Trejo) und einem Großaufgebot der texanischen Polizei verfolgt...
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Mit The Devil’s Rejects liefert Rob Zombie einen gnadenlosen Mix aus Horror, Roadmovie und dreckigem Grindhouse-Flair, der bis heute polarisiert und genau deshalb Kultstatus hat. Wenn du auf kompromisslose Genre-Kost stehst, bekommst du hier keinen glatten Mainstream-Schocker, sondern ein finsteres, unangenehm intensives Film-Erlebnis mit bissiger Härte und rabenschwarzem Humor.
Im Mittelpunkt steht die berüchtigte Firefly-Familie, die nach den Ereignissen von House of 1000 Corpses noch einmal zur tödlichen Chaosmaschine wird. Statt klassischem Grusel setzt der Film auf dreckige Atmosphäre, kaputte Figuren und eine eskalierende Gewaltspirale, die ständig zwischen Ekel, Faszination und bitterer Spannung pendelt. Gerade dieser rohe Stil macht The Devil’s Rejects zu einem Titel, den Horror-Fans kaum vergessen.
Die hier angebotene Director’s Cut-Fassung dürfte für Sammler und Genre-Fans besonders interessant sein, weil sie den Film in seiner markanten, ungekürzten Wirkung erlebbar macht. Wer Rob Zombie mag, bekommt genau das, wofür sein Name steht: hart, kompromisslos und mit einem klaren Faible für das Morbide.
Für Liebhaber von Cult-Horror, Splatter und düsterem US-Independent-Feeling ist diese Blu-ray ein starker Griff ins Regal.