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Cradle of Fear ist genau der Stoff, aus dem sich kultige Genrenächte speisen: düster, verstörend und mit einem klaren Hang zum Tabubruch. Der Horrorfilm aus dem Umfeld von Cradle of Filth verbindet splattrige Härte mit einer finsteren, fast schon albtraumhaften Stimmung, die sich nicht mit gefälliger Unterhaltung aufhält. Hier geht es um Beklemmung, Wahnsinn und eine Reihe bizarrer Schrecken, die sich wie eine morbide Episodenreise anfühlen dürften.
Gerade für Fans von extremem Horror und kompromisslosen Underground-Titeln hat Cradle of Fear einen besonderen Reiz. Die Nähe zur Metal- und Gothic-Ästhetik macht den Film zu einem spannenden Grenzgänger zwischen Musikszene und Splatterkino. Das wirkt roh, unangepasst und bewusst unangenehm - genau das, was solche Titel im Heimkino so interessant macht.
Mit Dani Filth in der Hauptrolle bekommt das Ganze zusätzlich einen klaren Kultfaktor. Wer auf düstere, blutige und provokante Genreware steht, findet hier einen Film, der eher auf Atmosphäre und Schockmomente setzt als auf klassische Horroreleganz. Für Sammler von Horror-Blu-rays und Fans von Titeln wie The Devil’s Rejects, Hellraiser oder anderen rabenschwarzen Genrefilmen dürfte das ein Treffer sein.