
Frisch verheiratet - es könnte alles so schön sein für Molly (Kate Hudson) und Carl Peterson (Matt Dillon). Doch die Nagelprobe für jede Form von ehelicher Idylle kommt mit dem Trauzeugen und besten Freund Dupree (Owen Wilson) ins Haus geschneit. Den hat die Teilnahme an der Hochzeit nicht nur den Job gekostet, er sitzt auch komplett auf der Straße.
Also fühlt man sich ein bißchen verantwortlich und läßt den alten Freund gern ein paar Tage im Wohnzimmer nächtigen.
Dumm nur, daß Dupree ein absoluter Chaot und Meister im Ungeschick ist, der jede Form höflicher Angebote dermaßen ausnutzt, daß nicht nur das Haus, sondern auch die Ehe in größte Gefahr gerät...
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Ich, Du und der Andere - im Original You, Me and Dupree - ist genau die Sorte Komödie, die aus einer simplen Konstellation maximalen Ärger zieht. Owen Wilson spielt den charmant-verschrobenen Dauer-Nervfaktor Dupree, der sich bei einem frisch verheirateten Paar einnistet und deren Alltag gründlich auf den Kopf stellt. Was zunächst nach harmloser Kumpelgeschichte klingt, kippt schnell in ein herrlich peinliches Chaos aus Missverständnissen, Beziehungsstress und gut gemeinten Katastrophen.
Gerade der Mix aus romantischer Komödie und klassischem Fremdschäm-Humor macht den Film so leicht zugänglich. Owen Wilson liefert dabei genau das entspannte, etwas neben der Spur wirkende Timing, für das er bekannt ist. An seiner Seite sorgen Kate Hudson, Matt Dillon und Michael Douglas für die nötige Gegenwehr, sodass der Konflikt nie einschläft und immer wieder neue komische Reibung entsteht.
Für Fans von lockerem Mainstream-Humor, Stars und Beziehungskomödien hat der Titel seinen Reiz. Ich, du und der Andere passt in die Reihe jener Filme, die man nicht wegen großer Tiefe, sondern wegen ihres unkomplizierten Unterhaltungswerts einschätzt. Wer Filme wie Der Ja-Sager oder andere schräge Alltagskomödien mag, dürfte hier gut bedient sein.