
Lena hat Schmerzen - doch sie kann nicht schreien. Sie wurde in einen Albtraum aus Folter, Mord und Perversion katapultiert, seit sie den Bus vom Flughafen in die Stadt verpasst hat. Eine nicht alltägliche Familie - Mama, Papa und die adoptierten Kinder Birdie und Elbie - hat sie aufgegriffen und nun muss sie irre, blutige und sadistische Spielchen über sich ergehen lassen. Sie hat nur eine Chance: Sie muss sich in den Wahnsinn ziehen lassen und ein Teil der Familie werden - oder sie muss sterben...
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House Massacre klingt nach einem dieser Horrorfilme, bei denen du dich besser nicht auf einen gemütlichen Abend einlässt. Der deutsche Untertitel „Eltern können verflucht mörderisch sein“ deutet schon an, wohin die Reise geht: Hier trifft familiärer Albtraum auf gnadenlosen Psychoterror. Genau diese Mischung macht den Reiz solcher Genreschocker aus - nicht nur wegen der Gewalt, sondern vor allem wegen der unangenehmen Spannung, die sich langsam festfrisst.
Der Film setzt offenbar auf düstere Atmosphäre, klaustrophobische Enge und eine böse Grundidee, bei der das Zuhause nicht mehr Schutzraum, sondern Bedrohung ist. Wer auf brutalen Horror, ungemütliche Wendungen und Filme mit einem klaren Hang zum Verstörenden steht, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Das passt in die Reihe jener kompromisslosen Titel, die eher an moderne Home-Invasion- und Seelenfolter-Horrorstoffe erinnern als an klassische Slasher-Kost.
Für Sammler und Genrefans ist House Massacre vor allem wegen seines markanten, eindeutig auf Konfrontation gebürsteten Auftritts interessant. Die Blu-ray dürfte besonders dann spannend sein, wenn du Horror abseits des Mainstreams suchst - roh, unangenehm und mit dem Potenzial, lange im Kopf zu bleiben.