
Der "CIA-Veteran" Robert Barnes (George Clooney) verliert während einer wichtigen Aktion im Iran eine US "Stinger-Rakete", die somit in die Hände von Terroristen fällt. Einige Elemente der Rakete werden verwendet, um eine Bombe zu bauen, mit deren Hilfe ein Selbstmordattentat auf einen Tanker des Connex-Killen-Konzerns durchgeführt werden soll...
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Mit Syriana bekommst du keinen glatt gebügelten Action-Thriller, sondern ein dichtes, unbequemes Politdrama über Macht, Einfluss und die Schattenseiten des Ölgeschäfts. Der Film zieht dich mitten hinein in ein internationales Netz aus Intrigen, Lobbyismus und geopolitischen Interessen - genau das macht seinen Reiz aus. Statt einfacher Gut-gegen-Böse-Muster setzt Syriana auf Spannung durch Komplexität und auf eine Atmosphäre, die lange nachwirkt.
George Clooney liefert in diesem Oscar-prämierten Film eine seiner markantesten Leistungen ab. Zusammen mit Matt Damon und Jeffrey Wright entsteht ein Ensemble, das dem Stoff Gewicht gibt und die Geschichte glaubwürdig trägt. Regisseur Stephen Gaghan inszeniert das Geschehen nüchtern, hart und präzise - ein Stil, der besonders Fans von intelligenten Thrillern anspricht.
Wenn du Filme wie Traffic oder Michael Clayton schätzt, dürfte Syriana genau dein Ding sein. Der Titel steht für Kino, das fordert, statt zu vereinfachen - und gerade deshalb seinen Platz in jeder ernst gemeinten Krimi- und Thriller-Sammlung verdient. Für Heimkino-Fans ist das ein Film, der nicht nur spannend ist, sondern auch Gesprächsstoff liefert.