
Reiche Erbinnen leben gefährlich! Dies muss Joana täglich spüren... ...als Kind raubte ihr ein als Priester verkleideter Mann die Unschuld und ließ sie querschnittsgelähmt in der Wildnis liegen. Jetzt, Jahre später ist sie noch immer an den Rollstuhl gefesselt - doch das Kindheitstrauma konnte sie endlich vergessen...Gerade in diesem Moment passieren in ihrem Haus die schrecklichsten Dinge. Innerhalb weniger Stunden werden alle Menschen die Joana nahe stehen auf entsetzliche Weise getötet! Joana steht nach dieser „Schocktherapie“ am Rande des Wahnsinns! ...plötzlich geistert eine schwarz verhüllte Gestalt durch ihre Villa. In der linken Hand eine blutbesudelte Puppe ... Immer näher kommen die Schritte...
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Wenn du auf italienischen Horror mit schmutziger Atmosphäre, verstörenden Bildern und einem angenehm spleenigen Nervenkitzel stehst, dann ist Das Haus der Verfluchten genau so ein Titel, der hängen bleibt. Der Film klingt nicht nur nach finsterem Grusel, er liefert auch diese spezielle Mischung aus Aberglauben, Wahnsinn und nervösem Familiengeheimnis, die Genre-Fans seit jeher reizt.
Im Zentrum steht eine junge Frau, die in ein Haus voller düsterer Spannungen gerät - und mit jeder Minute tiefer in ein Netz aus Bedrohung und psychischem Ausnahmezustand gezogen wird. Genau diese Art von Gothic-Horror lebt weniger von billigen Schocks als von einem unheilvollen Gefühl, das sich langsam festsetzt. Umso spannender ist der Film für alle, die Klassiker mit dreckigem, europäischem Einschlag lieben.
Besonders reizvoll dürfte auch der Kultfaktor sein: Alberto De Martino als Regisseur steht für markante Genrekost, die oft zwischen Horror, Thriller und Exzess pendelt. Wer Filme wie Haus an der Friedhofsmauer, Beyond the Darkness oder andere dunkle Raritäten aus der italienischen Schule schätzt, sollte hier genauer hinschauen. Das Haus der Verfluchten ist ein Titel für Sammler, Nostalgiker und alle, die Horror mit Charakter suchen.