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Sergeant Brown von der Nordstaaten-Armee hat ein Himmelsfahrtskommando übernommen. Mitten im kältesten Winter soll er neun aneinandergekettete Schwerverbrecher durch Schnee und Berge zu einem Zwangsarbeiterlager 400 Meilen entfernt bringen. Mit dabei sind seine Tochter Kathy und zwei Begleitsoldaten. Es ist ein Marsch ohne Wiederkehr. Schon nach wenigen Meilen wird der Transport überfallen, die beiden Soldaten getötet. In der allgemeinen Panik gehen die Pferde mit einem Planwagen durch. Das einzige Gewehr, das dem Trupp bleibt, hat Sergeant Brown. Hungernd und frierend schleppt sich die Gruppe durch Eis und Schnee, bis eines Nachts einer der Gefangenen den wahren Grund für den Transport entdeckt. Als er versucht mit einem Stein seine Ketten zu zertrümmern, sieht er: Die Ketten sind aus purem Gold - eine geschickte Tarnung zum Schutz vor Überfällen. Die Gier nach dem Gold lässt alle jegliche Menschlichkeit vergessen. Die Verbrecher überwältigen Brown, töten ihn, vergewaltigen Kathy und schlachten sich schließlich gegenseitig ab. Wer wird in dieser Hölle überleben?
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Todesmarsch der Bestien klingt schon nach purem Überlebenskampf - und genau darauf lässt sich dieser düstere Klassiker ein. Die Geschichte führt in eine gnadenlose Eiswüste, in der ein erschöpfter Häftlingstransport zur tödlichen Strapaze wird. Was als Marsch durch die Kälte beginnt, entwickelt sich rasch zu einem zermürbenden Kampf gegen Hunger, Angst, Gewalt und den völligen Verlust menschlicher Moral.
Gerade diese Mischung aus brutaler Natur, Kettenmarsch und psychischem Ausnahmezustand macht den Reiz des Films aus. Der Stoff dürfte vor allem Zuschauer ansprechen, die kompromisslose Exploitations- und Genre-Kost schätzen - roh, direkt und ohne sentimentale Umwege. Wer Filme in der Art von knallharten Überlebensdramen und kompromisslosen Gefängnisgeschichten liebt, bekommt hier genau die richtige Schwere und Härte serviert.
Für Sammler ist besonders das limitierte Mediabook interessant. Als Edition mit Blu-ray und DVD hat diese Veröffentlichung zusätzlichen Reiz, zumal sie klar auf den Kultwert des Titels setzt. Todesmarsch der Bestien ist kein Film für nebenbei, sondern einer dieser Vertreter, die man wegen ihrer Atmosphäre, ihrer Härte und ihres Rufes im Genre behält.