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Ghosts of Mars ist genau die Art von Genre-Film, die man sich für einen langen Heimkinoabend wünscht: kompromisslos, rau und mit einer ganz eigenen, frostigen Endzeitstimmung. John Carpenter verlegt den Schrecken weit weg von jeder sicheren Erde und lässt auf dem Mars ein Szenario eskalieren, das Sci-Fi, Action und Horror elegant miteinander verknüpft.
Im Zentrum steht ein außerirdischer Ursprung des Grauens, der eine abgelegene Bergbausiedlung ins Chaos stürzt. Aus der isolierten Mission wird ein verzweifelter Überlebenskampf, bei dem niemand mehr sicher ist. Genau darin liegt der Reiz von Ghosts of Mars: Die Geschichte setzt weniger auf große Erklärungen als auf Atmosphäre, Druck und blanken Überlebenswillen.
John Carpenter inszeniert das mit jener direkten Handschrift, für die er bis heute geschätzt wird - schnörkellos, düster und mit einem klaren Gespür für kultige Bilder. Dazu kommt ein starker Cast mit Ice Cube, Natasha Henstridge und Jason Statham, der dem Film zusätzliche Spannung und Genre-Charme verleiht.
Wer Horror, Science-Fiction und Carpenter-Kult mag, dürfte mit Ghosts of Mars genau richtig liegen. Der Film hat nicht den Ruf eines gefälligen Mainstream-Hits, sondern eher den eines eigenwilligen Genre-Stücks mit Fanstatus - und genau das macht ihn für Sammler umso interessanter.