
Das Militär transportiert heimlich Giftgas in einem Zug. Terroristen wollen die Waffe in ihren Besitz bringen, aber beim Überfall geht einiges schief, der Tank mit dem Gas wird undicht, und es entweicht. Im näheren Umkreis fallen alle, die das Gift einatmen in einen komatösen Zustand. Aber sie sterben nicht. Sie verwandeln sich. Als sie erwachen, verspüren sie Lust auf Menschenfleisch. Und sie sind sauer, denn das Gas verursacht höllische Schmerzen. Zur gleichen Zeit rollt ein Gefangenentransport mit einem zum Tode Verurteilten durch die Gegend. Die Zombies greifen den Konvoi an. Nur Agent Mortimer Reyes überlebt das Gemetzel und macht nun seinerseits Jagd auf die Untoten.
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Apocalypse of the Living Dead ist genau die Art von Zombie-Horror, die keine langen Anläufe braucht: Die Welt kippt, die Straßen brennen, und mitten im Chaos kämpft ein Mann mit einem Kreuz auf dem Rücken gegen eine immer weiter wachsende Untotenhorde. Schon der düstere Slogan macht klar, wohin die Reise geht - hier regiert das nackte Überleben, nicht die Hoffnung.
Der Film setzt auf eine apokalyptische Stimmung, die zwischen Endzeit-Action und klassischem Splatter-Horror pendelt. Wer Horrorfilme mit kaputten Städten, hektischer Flucht und einer fiesen „Alle gegen alle“-Atmosphäre mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Der deutsche Titel Bete für die Lebenden trifft den Ton dabei erstaunlich gut: Es geht um Verzweiflung, Glauben und den letzten Rest Menschlichkeit in einer Welt, die längst aus den Fugen geraten ist.
Für Genrefans hat der Titel einen gewissen Kultreiz, gerade weil er kompromisslos nach rohem B-Movie-Horror klingt. Apocalypse of the Living Dead richtet sich klar an alle, die Zombie-Action, Endzeit-Feeling und ein FSK-18-Erlebnis ohne Weichspüler suchen. Ein Titel für den Horror-Abend mit Durchhaltevermögen - und für Sammler, die genau solche kompromisslosen Genreperlen schätzen.