
Marys Familie zieht um und das führt die Schriftstellerin zurück in jenen Vorort, in dem sie einst aufgewachsen ist. Während ihre Lieben sich noch im ehemaligen Zuhause um die letzten Angelegenheiten kümmern, richtet sie schon einmal das neue Haus ein. Dabei erinnert die Umgebung sie ständig an ihre Jugend. Doch etwas Unheimliches ist im Gange.
Während Mary mit dem Älterwerden hadert und einen lustvollen Blick auf den Nachbarssohn wirft, lauert im Dunkel ein tödliches Grauen. Ein Eisverkäufer mit einer fanatischen Liebe für Tugend und Moral beginnt unbemerkt damit, all die Sünder, die er findet, brutal zu ermorden …
Bonusmaterial:
- 24-seitiges Booklet mit einem Text von Christoph N. Kellerbach; - Making-of; - Outtakes; - Audiokommentar; - Making-of Synchro; - Trailer; - Slideshow;
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The Ice Cream Truck klingt harmlos - und genau darin liegt der Reiz dieses Horrorfilms. Was nach Sommer, Vorstadt und kindlicher Nostalgie beginnt, kippt schnell in eine unangenehm schleichende Bedrohung. Statt wohliger Eiswagen-Idylle bekommt du es mit einem düsteren Psychoterror zu tun, der unter die Haut geht und sich nicht auf billige Schockeffekte verlässt.
Der Film setzt auf eine beklemmende Mischung aus Alltagsbeobachtung, Paranoia und Gewalt. Gerade diese Verschiebung vom Vertrauten ins Unheimliche macht ihn für Horrorfans interessant, die es gern etwas ungewöhnlicher mögen. Wer Filme mit langsam aufbauender Spannung und einer schrägen, leicht morbiden Atmosphäre schätzt, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Als Blu-ray im Mediabook hat diese Edition zudem einen klaren Sammelreiz. Solche Veröffentlichungen sprechen nicht nur Genre-Fans an, sondern auch Sammler, die Wert auf eine besondere Präsentation legen. Der Titel selbst ist bereits ein kleiner Kultreiz - ein Eiswagen als Albtraum-Motiv ist schließlich alles andere als alltäglich.
Wenn du Horror mit eigenwilligem Konzept und düsterem Charme suchst, ist The Ice Cream Truck ein spannender Griff in die ungemütliche Ecke des Genres.