
Ben Thomson reitet durch die Einöde des Westens. Vor nicht langer Zeit war er glücklich mit seiner Frau Mary verheiratet. Plötzlich gerieten sie in einen Hinterhalt der gefürchteten Yaqui Indianer, deren Häuptling Satago es sich zum Ziel gesetzt hat, jeden Weißen zu töten. Mary wurde brutal geschändet und getötet. Ben Thomson will Rache. Und er ist nicht allein. Der Tod ist sein ständiger Begleiter. Auf seiner Suche trifft er fortan die Menschen, die bereits eine Verabredung mit dem Tod haben, bis er endlich auf Satago trifft. Es kommt zum alles entscheidenden Kampf...
mit „Primetime Emmy“-Nominee JIM DAVIS (Big Jake, Dallas, Invasion aus dem Weltall), „Daytime Emmy Award“-Gewinner JOHN CARRADINE (Die zehn Gebote), PAULA RAYMOND (Fluch des Blutes) und JOHN ‘BUD‘ CARLOS (Die wilden Schläger von San Francisco).
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„5 blutige Gräber“ klingt schon nach staubigem Outlaw-Kino, nach bitterer Rache und nach einem Western, der nicht geschniegelt daherkommt, sondern mit rauer Kante und Horror-Note überzeugt. Genau dieser Mix macht den Film von Al Adamson für Genre-Fans so reizvoll: ein Titel, der nach dreckigem Kult, fragwürdigen Moralgrenzen und einem wilden Trip durch den Wilden Westen klingt.
Wer auf eigenwillige Western mit düsterer Atmosphäre steht, dürfte hier besonders gut aufgehoben sein. Der Film spielt mit Elementen, die an klassische Revolvergeschichten erinnern, setzt aber offenbar stärker auf Nervenkitzel und unheimliche Spannung als auf heldenhafte Glorifizierung. Das sorgt für einen Reiz, den man bei vielen glatten Mainstream-Western vergeblich sucht.
Für Sammler ist diese Special Edition umso spannender, weil der Titel längst nach echtem Kultstatus klingt. Gerade solche Grenzgänger zwischen Western und Grusel behalten ihren Platz im Heimkino - nicht zuletzt, weil sie heute eher als besondere Genre-Perlen denn als Standardware wahrgenommen werden. 5 blutige Gräber ist damit genau die Art Film, die man nicht nur schaut, sondern ins Regal stellt.