
... der Unruhen in Paris ein Raubüberfall schief geht, fliehen sie Richtung Belgien. Im Grenzgebiet finden sie Unterschlupf in einem Gasthof, betrieben von einer Nazi-Familie mit Vorliebe für Menschenfleisch.
Originalgröße hier
|
Frontier(s) gehört zu den französischen Horrorfilmen, die sich nicht mit halben Sachen aufhalten. Wer hier ein fein austariertes Gruselspiel erwartet, landet schnell mitten in einem brutalen, düsteren Albtraum, der die Grenzen des Erträglichen bewusst austestet. Genau das macht den Film so reizvoll für Genre-Fans: Er ist roh, aggressiv und alles andere als bequem.
Im Kern verbindet Frontier(s) den Nervenkitzel eines Flucht- und Überlebensfilms mit der kompromisslosen Härte des New French Extremity. Der Film setzt auf eine beklemmende Stimmung, steigert die Spannung konsequent und entfaltet dabei eine Atmosphäre, die lange nachwirkt. Gerade die Mischung aus politisch aufgeladener Bedrohung, körperlichem Horror und gnadenloser Eskalation sorgt dafür, dass sich der Titel klar von vielen Mainstream-Schockern abhebt.
Die hier angebotene Limited Mediabook Edition macht den Film auch für Sammler spannend. Solche Veröffentlichungen sind besonders gefragt, wenn es um markante Genre-Titel geht, die längst einen festen Platz im Gespräch unter Horrorfans haben. Frontier(s) ist kein Film für nebenbei - sondern einer, der polarisiert, verstört und gerade deshalb im Gedächtnis bleibt.
Wer Filme wie High Tension, Martyrs oder generell kompromisslosen französischen Horror schätzt, dürfte hier genau richtig sein. Frontier(s) ist ein Titel für alle, die Horror nicht nur sehen, sondern spüren wollen.