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DROP-OUTS klingt nach genau dem Grenzbereich, in dem sich Trash, Splatter und Anarchie am wohlsten fühlen. Der Titel steht für einen Film, der offenbar bewusst gegen glatte Unterhaltung arbeitet und stattdessen auf rohe Energie, provozierende Bilder und den Reiz des Unperfekten setzt. Gerade das macht solche Amateur-Splatter-Produktionen für Genre-Fans interessant: Sie sind schräg, kompromisslos und oft herrlich entgleist.
Hier geht es nicht um feine Nervenkost, sondern um den Spaß am Tabubruch. Gewalt und Terror scheinen den Ton zu setzen, dazu kommt ein derber, ungeschönter Stil, wie er in vielen 90er-Undergroundproduktionen zu finden ist. Wer Filme wie Troma-Exzesse oder andere kultige No-Budget-Schocker schätzt, dürfte sich in dieser Ecke des Genres gut aufgehoben fühlen.
Besonders spannend ist bei DROP-OUTS auch der Sammlerfaktor: Solche Veröffentlichungen sind oft wegen ihrer seltenen Verfügbarkeit und ihres Rufes in der Szene gesucht. Die hier genannte Cover B-Variante dürfte für Komplettisten zusätzlich reizvoll sein, denn gerade bei Underground-Titeln machen alternative Cover oft einen großen Teil des Kultwerts aus.
Ein Film für alle, die Splatter nicht geschniegelt, sondern schmutzig, direkt und herrlich unberechenbar mögen.