
Als Unterwelt-Boss Murdoch versucht, seinem alten Auftrags-Killer Merle Hench den Raub von Mafiageldern anzuhängen, zieht der alle Register und eine blutige Spur der Vergeltung durch Los Angeles. Mit der Barkeeperin Jackie im Schlepptau startet er einen tödlichen Feldzug gegen Murdochs Syndikat. Auf der Jagd nach den Millionen macht er seinem Spitznamen "The Butcher" alle Ehre: Wer sich ihm in den Weg stellt, bezahlt mit seinem Leben. Hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Jackie und seiner gewalttätigen Vergangenheit plant Merle einen Neustart. Doch vorher muss er noch ein paar alte Rechnungen begleichen...
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Gun for Hire ist genau die Art von kompromisslosem Actionstoff, die Sammler und Genrefans schätzen: direkt, düster und auf Spannung getrimmt. Im Zentrum steht Eric Roberts, den du aus Titeln wie The Dark Knight oder The Expendables kennst, als Gesicht für Figuren, die meist mehr aushalten müssen, als ihnen lieb ist. Dazu kommen Robert Davi und Irina Björklund, was dem Film zusätzlich einen rauen, internationalen B-Action-Charme verleiht.
Der Film klingt nach klassischem Rache-, Auftrags- und Unterweltkino - also nach einer Geschichte, in der Loyalität, Gewalt und Überleben eng miteinander verknüpft sind. Genau solche Produktionen leben nicht von großen Effekten, sondern von Tempo, Haltung und einer Stimmung, die sofort klar macht, wohin die Reise geht: keine leichte Kost, sondern knallharte Action mit FSK-18-Einstufung.
Gerade wegen seiner Besetzung und des markanten Titels hat Gun for Hire einen gewissen Kultfaktor für alle, die Action-DVDs abseits des Mainstreams sammeln. Wer Filme mit hartem Ton, lakonischen Figuren und direktem Drive mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen - ähnlich wie bei anderen kompromisslosen Genretiteln mit Eric Roberts im Cast.