
Unter dem Terror der Ching-Dynastie wird das Kloster Shaolin zur Keimzelle der Gegenwehr: Patriotische junge Männer lernen die hohe Kunst der Selbstdisziplin und die tödliche Technik des Kung Fu. Doch innerhalb der Klostermauern lauert Gefahr: Ein Spion verrät die Rebellen an den Feind. In einem Geheimtunnel kommt es zum Entscheidungskampf um das Überleben der Shaolin.
Bonusmaterial:
Kinosynchronisation; Deutscher Kinotrailer; Orginal Hong Kong-Trailer; Werbematerial; Nostalgie-Shaw-Trailer-Teil 2; Werberatschlag
Originalgröße hier
|
Der Tempel der Shaolin ist genau die Art von Martial-Arts-Film, die man als Fan des Eastern-Genres sucht: kompromisslos, energiegeladen und mit einem klaren Fokus auf Kampfkunst, Ehre und Überleben. Schon der Name verspricht klassisches Shaolin-Kino, und der Film liefert diese Mischung aus Training, Disziplin und spektakulären Auseinandersetzungen, die das Genre bis heute so beliebt macht.
Im Zentrum steht die Faszination für die Shaolin-Tradition - also für jene Welt, in der körperliche Kontrolle und innere Haltung ebenso wichtig sind wie pure Aktion. Genau daraus zieht Shaolin Temple seinen Reiz: Der Film dürfte für viele weniger ein modernes Actionstück als vielmehr ein Stück Kultkino sein, das mit ikonischen Bildern, heroischer Spannung und klassischer Erzählweise punktet. Namen wie Ti Lung, Alexander Fu-Sheng und David Chiang lassen dabei sofort aufhorchen, ebenso wie die Regie von Chang Cheh, der das Martial-Arts-Kino entscheidend mitgeprägt hat.
Gerade als Blu-ray in einer Limited Edition hat diese Veröffentlichung zusätzlichen Reiz für Sammler, die auf seltene Eastern-Titel und echte Klassiker setzen. Wer Filme wie One-Armed Swordsman, Five Deadly Venoms oder andere Werke aus dem goldenen Zeitalter des Hongkong-Kinos schätzt, dürfte hier ebenfalls auf seine Kosten kommen. Der Tempel der Shaolin ist kein lauter Effektfilm, sondern ein Stück Filmgeschichte - und genau das macht seinen nachhaltigen Charme aus.