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Insecticidal klingt nicht nur nach Albtraum, sondern liefert genau das, was Fans von harter Genre-Kost erwarten: einen Creature-Horror, der klein anfängt und schnell in blanken Überlebenskampf kippt. Wenn Insekten plötzlich nicht mehr nur ekelig, sondern tödlich werden, ist Hochspannung vorprogrammiert - mit jener unangenehmen Nähe, die den Reiz solcher Filme ausmacht. Das Ergebnis dürfte vor allem Zuschauer ansprechen, die Horror lieber dreckig, direkt und mit B-Movie-Charme mögen.
Gerade für Sammler ist diese Spezial-Edition interessant, denn Insecticidal hat als Titel längst Kultpotenzial unter Liebhabern von kuriosen und kompromisslosen Horrorperlen. Solche Filme leben nicht von großen Budgets, sondern von der Idee, aus einem simplen Schrecken maximalen Nervenkitzel zu holen. Genau darin liegt auch der Reiz: bedrohliche Atmosphäre, körperlicher Ekel und ein Szenario, das sich immer weiter zuspitzt.
Wer Filme wie Arachnophobia, Mimic oder andere klassische Tier- und Insekten-Horrorfilme schätzt, sollte hier genauer hinschauen. Insecticidal ist kein fein polierter Mainstream-Schocker, sondern ein Titel für alle, die das Unbehagen lieben, wenn das Kleine plötzlich ganz groß zurückschlägt.