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Wer bei Die schwarze Nymphomanin im Sklaven-Camp zuckt, liegt genau richtig: Der Titel klingt nicht nur nach radikalem Europloitation-Kino, er verspricht auch genau diese Mischung aus Tabubruch, Erotik, Gewalt und schmutziger Grenzüberschreitung, für die solche Filme bis heute einen festen Platz im Horror- und Sleaze-Kult haben. Hier geht es nicht um feine Zurückhaltung, sondern um maximale Reizüberflutung und eine Handlung, die kompromisslos auf Schockwirkung setzt.
Mit Anthony Steffen, Ajita Wilson und Cintia Lodetti ist die Besetzung für Genrefans zusätzlich interessant, denn gerade solche Namen stehen oft für das derbe, ungeschönte Kino einer Ära, in der Exploitation noch wirklich an den Rand des guten Geschmacks ging. Genau das macht den Reiz aus: Du bekommst einen Film, der provokant, dreckig und bewusst unbequem wirkt.
Für Sammler ist diese Uncut-Edition besonders spannend, weil sie den Titel offenbar in einer Fassung präsentiert, die nichts beschönigt. Dazu kommt der klare Kultfaktor: Solche Filme tauchen nicht jeden Tag auf und bleiben vor allem wegen ihres Rufs im Gespräch. Wer obskure, harte Genreware liebt, dürfte hier einen echten Blickfang für die Sammlung finden.