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Wenn du Jackie Chan vor allem mit wuchtigen Stunts, Tempo und Humor verbindest, zeigt Stadt der Gewalt - Uncut eine ganz andere Seite des Action-Stars. Hier geht es weniger um leichte Sprüche als um Härte, Rache und den Kampf ums Überleben. Der Film, auch unter dem Titel Shinjuku Incident bekannt, verlegt die Geschichte in ein düsteres Milieu voller Kriminalität, Verrat und zerstörter Hoffnungen.
Gerade diese ungewohnte Tonlage macht den Reiz aus: Jackie Chan spielt nicht den unverwundbaren Superhelden, sondern eine Figur, die in eine brutale Welt hineingezogen wird und dort immer tiefer abrutscht. Das sorgt für eine beklemmende Atmosphäre, die deutlich ernster wirkt als viele seiner bekannten Werke. Für Fans von asiatischem Genre-Kino ist das umso spannender, weil der Film zwischen Gangsterdrama, Action und Sozialkritik pendelt.
Die Uncut-Fassung dürfte für Sammler und Genrefans besonders interessant sein. Wer auf kompromisslose Eastern mit düsterem Einschlag steht, bekommt hier einen Titel mit hohem Wiedererkennungswert - und einen Jackie Chan, wie man ihn nicht jeden Tag sieht.