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Mit Die Hölle der lebenden Toten - uncut triffst du auf einen jener Filme, die den Euro-Horror der späten 70er und frühen 80er so schön widerständig machen: billig, dreckig, unruhig und genau deshalb so reizvoll. Der Film von Bruno Mattei klingt nach kompromisslosem Zombie-Schundkino - und genau darin liegt sein Reiz. Hier geht es nicht um eleganten Grusel, sondern um chaotische Endzeitstimmung, verseuchte Bedrohung und eine Welt, die langsam, aber sicher ins Grauen kippt.
Wer italienische Genreware liebt, dürfte sich sofort zuhause fühlen. Die Hölle der lebenden Toten setzt auf eine Mischung aus Militär-Setting, Seuchenangst und untoten Angriffen, also auf genau die Zutaten, die den klassischen Italo-Horror so herrlich unangepasst machen. Das Ergebnis wirkt roh, direkt und angenehm ungeschliffen - ein Film für alle, die bei Zombies eher an dreckige Überlebenskämpfe als an Hochglanz denken.
Spannend für Sammler ist vor allem die uncut-Fassung, denn gerade bei diesem Titel zählt die möglichst unverfälschte Härte des Materials. Wer kultige Genreperlen sucht, bekommt hier ein Stück Horror-Geschichte mit echtem Trash-Charme, das sich neben Namen wie Zombie Flesh Eaters oder anderen Euro-Zombie-Klassikern bestens macht.